In Deine heiligen Hände gebe ich mich!
Ich sehe, dass nur die Liebe heilt und darin liegt Dein Wirken.
Heile mich und Heil durch mich und mach mich mit Dir eins.
Und bitte, lass mich die Botin Deiner Liebe sein.
Wohl dem der an die Wahrheit glaubt, sein Glaube versetzt die Berge.
Alles ist möglich dem der glaubt, so werden Illusionen wirklich.
Das Wahre und der Schein sind wie Licht und Schatten.
Was des Glaubens würdig ist tritt in die Erscheinung.
Glaube nur der Wahrheit und Du bist frei!
Du bist wie Gott Dich schuf und Du bist reine Liebe!
Wach auf, erinnere dich!
Ich habe dich im Licht gesehen!
Du bist von herrlicher Gestalt, Engelsflügel sind dir zu Eigen.
Die Täuschung nahm dir deine Macht und Freiheit,
und entführte dich ins Land der Träume. Doch die Liebe,
die an deiner Seite, bringt dich wieder sanft ins Licht zurück.
Nun erwache und erinnere dich:
Gedanken reisen durch Zeit und Raum, bewirken Wort und Handlung.
Ursache und Wirkung liegen nah beisammen, denn geben ist empfangen.
Gedanken sind mächtige Kräfte!
Sei bewusst und denke und lass Dich nicht verleiten,
nur heile Gedanken segnen Dich, die anderen binden Dich ans Leiden.
Nehme Dein Schicksal in die Hand!
Heilende Gedanken befreien Dich, sie kommen aus dem wahren Selbst.
Es ist ein friedvolles inniges Gewahrsein der Heiligen Gegenwart.
Das Bewusst-Sein von dem was wirklich ist und hier ruht das Eins-Sein.
In der Stille, im inneren Heiligtum meiner Seele,
bin ich allein mit Christus. Meine Hingabe an das über alles Geliebte
lässt meiner Seele Flügel wachsen.
Das sanfte Getragen-sein von der Liebe,
einer tiefen Geborgenheit und Wohlergehen.
Hier findet nichts Einlass, um die Harmonie zu stören.
Die Stille des inneren Friedens zieht alle in ihre selige Umarmung
und besänftigt jeden Konflikt. Ihr Segen umfasst alles was sie umgibt.
Der unwissende Mensch verletzt sich in seinem Egoismus selbst, indem er gegen die göttliche Harmonie verstößt. Er hebt seine Hand im Unverständnis und sucht im äußeren die Schuld, um seinem Leiden zu entrinnen. Zu guter Letzt wendet er sich an das liebevolle Universum seine Klage vorzutragen. Das kosmische Gesetz hält alles mit der Liebe eins und in ausgleichender Gerechtigkeit. Es hilft ihm zu verstehen: Er empfängt nur was er gegeben und was er Aussendet fällt auf ihm zurück. Wendet er sich gegen die Liebe ist sein Leiden unvermeidlich, denn sein wahres Selbst ist Liebe. Die Rückkehr in die Harmonie ist nicht so schwierig wie es scheint. Es ist seine Vergebung die ihn heilt und auch befreit. Es ist die Gnade, die ihn nach seinem langen Weg wieder mit der Liebe und seinem wahren Selbst vereint. Seine Reise durch das Reich der Illusionen und der Gegensätze ist beendet!