Das Große und das Kleine, nah beisammen.
DU bist so groß und so viel mehr als ich,
ein Kind bin ich neben DIR.
Aber: wir sind ein Team,
und als ein Team sind wir unschlagbar!
Erhebe Dich in Deiner Heiligkeit! Werfe alle Täuschung ab
und erwache. Du bist wie GOTT Dich schuf!
Die Sühne führt zum inneren Frieden
und in die Freiheit. Sie lehrt in der Unterscheidung.
Unaufhaltsam strebt der Mensch seiner Bestimmung entgegen,
nicht ahnend welche Hände ihn darin erhalten.
Seine ewige Wohnstatt liegt in dem
Eins-Sein und der Freude.
Eine winzig kleine Illusion erhob sich
und brachte dem Menschen die Verwirrung.
Sie fixierte seinen Geist auf die Trennung, so ein Absurdum.
Sie betrübte ihn mit traurigen Gedanken und begrenzte seinen Geist
auf Körper und Sinne. Ihre Anwesenheit trieb die Liebe hinaus
und das Ergebnis war Leiden.
Nun ist er in der Morgendämmerung eines neuen Bewusstseins
und lernt auf die Stimme der Wahrheit zu hören.
Im Hauch der Gnade verbringe ich die Zeit mit Ihm,
und in aller Stille vollenden wir die letzte Vorbereitung
damit ich neu beginnen kann.
Ein großer Schritt der vor mir liegt, der Größte den ich je getan,
nach vielen Jahren Einsamkeit mich erneut der Welt zu stellen.
Behutsam führt Er mich hinaus und im Bannkreis Seiner Liebe
erfülle ich den Dienst, zudem ich her gekommen bin:
Die Gabe Christi ist die Sühne in ihrer Anwendung und die Entscheidung für das Eins-Sein und dem Frieden. Die Segnung kann leicht variieren, doch in ihrer Essenz bleibt sie sich gleich. Sie erhebt den Anspruch auf die geistige Bruderschaft, denn wir haben alle denselben Schöpfer und teilen uns die gleiche Identität, als Kinder Gottes. In der Liebe Gottes sind wir eins und nur hier sind wir wahrhaft zu Haus. Es ist die Trennung von der Liebe, die eine große Illusion, die alle Probleme nach sich zieht und in der Gabe Christi werden sie behoben. Was sich vorher getrennt wahrnahm, sieht sich nun in der Liebe verbunden. Gebende und Empfangende genießen gleichzeitig ihren Segen, der sie heilt und ihnen das Portal zur Freiheit öffnet. Die Segnung lässt sich auf alles Unharmonische anwenden und Christus wirkt durch sie mit Wundern. Nun ist die Gabe Christi das Geschenk an Dich, auch dann, solltest Du es anders sehen verliert sie ihre Wirkung nicht. Die Liebe hält Dich sanft darin geborgen und fördert Dein Erwachen. Sie erklärt die Wahrheit über Dich und bringt Dir Frieden. Und ist es für Dich annehmbar schenkt sie Dir auch Heilung, ganz so wie es in Deinem Willen ist!
Ich segne Dich in der Liebe Christi mit Liebe,
Licht und Frieden und in Seiner Liebe sind wir eins.
Du bist wie Gott Dich schuf! Sein Sohn kann nicht leiden
und Du bist Sein Sohn in Ewigkeit, Amen.
Die Liebe hält Dich eins mit sich
und schenkt Dir Frieden!

Still kam ich hier an diesem Ort und in aller Stille
vollbrachte ich das Werk, denn ich blieb unerkannt.
Still öffnet sich die Türe und in aller Stille
gehe ich hinaus, um mit IHM zu wirken
für eine Welt im Frieden.
In aller Stille bleibt allein mein Segen
und in der Erinnerung:

Christus in die Welt bringen und damit kehrt das Licht zurück,
denn Christus ist das Licht der Welt!
Es ist viel was es zu integrieren gilt, denn sein Weltbild ist ein völlig anderes und dies braucht Zeit. Sein Geist bewegt sich in einer höheren Region, da wo die Wahrheit heimisch ist. Nichts von all dem Alten ist geblieben, außer seiner körperlichen Hülle. Die Verbindung zu seinem Heiligen Führer ist innig und er folgt Ihm voller Hingabe und im Vertrauen. In aller Stille empfängt er die Mission und die Heiligkeit schlägt ihn zum Ritter. Er sieht den Weg den er gegangen und die Abgründe die es zu überwinden gab. Die vielen Prüfungen und Versuchungen vom Wege abzuweichen und immer wieder nur sich selber treu zu sein. Von größter Bedeutung, er sieht das System und die Regeln auf dem das Reich der Illusionen aufgebaut und kennt sich darin aus. Er hat die Täuschung überwunden und ihm ist es gegeben sich darin zu bewegen, ein und aus zu gehen ohne das er sich verirrt. Er ist den schweren Weg gegangen seiner Brüder willen, sie heim zu holen in den Frieden und die Liebe die an seiner Seite half ihm in der Überwindung. Die Mission war in seiner Seele eingeschrieben, doch blieb sie für ihn unerkannt, bis er die Reife hatte. Ein neuer Weg ins Licht hat sich eröffnet! Er wird die Geliebten sicher durch das Labyrinth der Träume führen und sorgsam darauf achten, dass keiner von ihnen darin verloren geht. Ein Friedensbote wird er sein und die Wahrheit überbringen. Das Leiden lindern und durch die Liebe heilen. Nachdem alles an seinen Platz gerückt, ist der Augenblick gekommen in aller Stille auszuruhen und sich zu sammeln. Nun nimmt er sich seinem Körper an, den er vergaß und löst das letzte Band, um für immer still All-eins zu sein.
Der egozentrische Mensch kämpft ums reine Überleben auf Kosten des Anderen, bis hin zur letzten Konsequenz. Er vergaß seine hohe Herkunft und ist jenseits der Liebe, die Harmonie ist fern und der Frieden scheint unerreichbar. Sein Leiden ist unvorstellbar und zwingt ihn zur Veränderung, denn seine Leidensfähigkeit ist begrenzt. Die Sühne wird ihm gereicht, die Antwort Gottes, um ihn in die Harmonie zurückzuführen. Er sühnt indem er sie annimmt und bereitwillig seiner Heiligen Führung folgt, die ihn sicher in den Hafen des Friedens führt. Die Liebe steht ihm sanft zur Seite und hilft ihm indem er sich erinnert und die Vergebung seiner selbst nimmt ihm die Last, die er zu tragen hatte. Nun steht er dem Ego gegenüber, dem er seine Macht und Freiheit gab und fordert sie zurück. Diese Rückforderung ist gleichzeitig die größte Herausforderung die er zu meistern hat. Das Ego stellt sich ihm entgegen und fordert ihn zum Kampf. Ein Absurdum schlechthin, wenn man die Tatsache bedenkt, dass er das Ego für sich wirklich machte und dieses sich ihm im Kampf nun gegenüberstellt, um seine Existenz zu wahren. Was er jetzt erlebt stellt alles von ihm erlebte bei weitem in den Schatten. Er lüftet den Schleier, denn das was gegen ihn so brutal zu Felde zieht kann nicht er selber sein. Er steht der Wahrheit gegenüber! Er sieht den Menschen in der Verblendung. Sieht die Täuschung und ihre Wirkungsweise und wie sehr er und der Mensch darin gefangen sind. Seine Erschütterung ist unfassbar und darin löst sich seine Identifikation auf, er weiß nicht mehr wer er ist. Keine Vorstellungen über sich und seiner Welt sind mehr vorhanden. Nichts ist geblieben, als nur ein leerer Raum. Der Rückschritt zu dem Ego bliebe offen, doch dieser ist ihm nicht gegeben, der Tod wäre vorzuziehen. Es gibt kein Zurück, seine Welt existiert nicht mehr und er muss hindurch. Nach dem die große Erschütterung etwas abgeklungen, sucht er in sich selbst zu finden. Tief in sich ist er versunken und in tiefster Stille öffnet ihm die Gnade das Tor zu seinem Seelenraum. Hier, im inneren Heiligtum der Seele ruhen seine größte Schätze, das wahre Verständnis seiner heiligen Beziehung zum Ganzen und die tiefe innige Liebe zu GOTT, seinem VATER. Hier findet er all die Gewissheit, die er braucht, um seinen weiteren Weg zu meistern. Der GRÖSSTE ist an seiner Seite, ihn zu stärken und zu trösten. JENER, der sich selbst der Sühne hingegeben, um die Menschheit zu erlösen.
Mein Sühne Gebet für eine Welt im Frieden,
in der Erkenntnis: Gott ist die unendliche Liebe,
die heilt und alle Tränen trocknet, gebe ich ihr
die Möglichkeit des Wirkens.
Ich segne dich in der Liebe Christi mit Liebe,
Licht und Frieden und in Seiner Liebe sind wir eins.
Ich übergebe dich der Liebe und nehme Christus in dir an.
Du bist wie Gott dich schuf! Sein Sohn kann nicht leiden
und du bist Sein Sohn in Ewigkeit, Amen.

Mir wird es an nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue,
und zur Ruhestatt am Wasser führt Er mich. Er stillt mein Verlangen.
Er erquicket meine Seele und leitet mich auf rechtem Pfad,
um Seines Namens Willen.
Und ob ich schon wanderte im finsteren Thal,
fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir.
Dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest mir den Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir den Becher voll ein.
Gnade und Barmherzigkeit folgen mir alle Tage und ich bleibe
im Hause des Herrn immerdar, Amen.